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Monday, 19 September 2005 09:28
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1.1 Das Fundament oder die Plattform für die Hauptübungen in den verschiedenen Bereichen:

Wie in jeder Sportart kehrt man zur Basis und zum Grundaufbau zurück. Werden die Basisübungen von klein auf richtig gelernt und ausgebildet, können im weiteren Verlauf der Sportlerlaufbahn viele unnötige Behinderungen oder Verletzungen verhindert werden oder das Risiko kann zumindest entsprechend minimiert werden. Das Wichtigste jedoch, die Körperhaltung kann, vom Kindesalter weg, genaustens beobachtet und kontrolliert werden.

Die Basisübungen bestehen aus den verschiedenen Konditionsfaktoren, die wiederum unterteilt sind. Ihre Ausführungen besitzen eine hohe Komplexität, welche ebenfalls für die progressiven Übungen dient.
Bsp.: dynamische tiefe Hocke  --> Kniebeuge
 
Es ist tragisch, wenn man bei 16-jährigen Jungendlichen, welche angeblich bereits über eine längere Zeit Krafttraining absolvieren, beobachtet, wie sie nicht einmal in der Lage sind eine gewöhnliche Hocke auszuführen. Wie sollen sie dann die korrekte Kniebeuge mit Gewicht ausführen? Solche Fälle gehören leider zur Realität im heutigen Leistungssport!

1.2 Bereits im Kindesalter kann geübt und trainiert werden:

Mit den Basisübungen soll bereits im Kindesalter begonnen werden. Damit sollen spätere Haltungsschäden und falsch automatisierte Bewegungen verhindert werden. Mit den Grundübungen kann bereits ab 7 Jahren begonnen werden. In diesem Alter geht es vor allem um Faktoren wie die Ausführung, Koordination, Bewegung, Freude usw. und nicht um Kraft und Ausdauer. 
Als gutes Beispiel hierfür stehen sicherlich die Kunstturner, die bereits im Vorschulalter mit einfachen Bewegungen beginnen, welche als Basis für die späteren progressiven Übungen dienen.

1.3 Quereinsteiger:

Grundsätzlich ist von Vorteil, wenn man frühzeitig mit dem Erlernen der Basisübungen beginnt. Jedoch spielt das Alter zum Erlernen der Basisübungen keine grosse Rolle. Deshalb sollen auch Quereinsteiger (jeder Altersstufe) mit den Basisübungen beginnen, denn auch für sie gelten die gleichen Prinzipien. Natürlich darf der Lernprozess je nach Fähigkeiten und körperlicher Bereitschaft forciert und beschleunigt werden.

1.4 Einseitigkeit verhindern:

Viele Sportarten führen, trotz dem Erwerben einer grossen Vielfältigkeit an Fähigkeiten und Fertigkeiten, zu einer gewissen Einseitigkeit. Als Beispiel das Eishockey, wo durch die Stockführung, welche von klein auf praktisch nicht mehr gewechselt wird, die Belastungen in diesem Falle über die Jahre extrem einseitig erfolgen. Dies führt wiederum zu körperlichen Dysbalancen. Um diese Dysbalancen in Grenzen zu halten, ist das Training neben dem Eis von grosser Wichtigkeit. Gerade deshalb ist es von Bedeutung, in diesem Bereich dem Körper nicht noch mehr Schäden zuzufügen, sondern diese in Grenzen zu halten, zu minimieren oder im Idealfall auszugleichen.

1.5 Es erfordert Kontinuität:

Während der Vorbereitungsperiode wird oft die physische Basis für die kommende Wettkampfsaison aufgebaut. Da diese Basis jedoch nicht für die gesamte Wettkampfperiode/Saison erhalten werden kann, soll auch während dieser Phase im physischen Bereich gearbeitet werden. JUNIOR ATHLETIK BASICS stellt Ihnen ein Programm für ihre Sportart auf, welches diese Bereiche abdeckt.

1.6 Einfach ausführ- und lernbar:

Die Basisübungen sind grundsätzlich einfach auszuführen, sofern nicht zu grosse Abweichungen im Bereich der  individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten auftreten.

1.7 Einfach kontrollierbar:

Ein weiterer Punkt, welcher vor allem im Kindes- und Jugendalter wichtig ist, ist die Kontrolle. Nicht überall wird das Training von qualifizierten Konditionstrainern oder Sportlehrern, welche mit der Materie vertraut sind, geleitet. Deswegen sollen die Basisübungen möglichst einfach korrigierbar sein. Dies gilt sowohl bei Einzelunterricht, als auch in Gruppen oder im Team.

1.8 Ausbaufähigkeit:

Die Basisübungen sind die Grundübungen für die späteren Hauptübungen. Wie bereits das Wort Basis verrät, sollen diese Übungen die perfekte Ausführungsplattform darstellen, dass im Verlauf des Aufbautrainings die Technik in der Grundform bereits steht.

1.9 Mit einfachen Hilfsmitteln steigerbar:

Das Gleiche gilt für das notwendige Material oder die Geräte. Nicht überall sind Krafträume mit Gewichten und Maschinen vorhanden. Für die Basisübungen können einfache Alternativen gefunden werden.

1.10 Überall durchführbar:

Oft fehlt es an Turnhallen, Gymnastik-Räumen oder Krafträumen. Dies soll jeodch nicht ein Grund dafür sein, das Konditionstraining ausfallen zu lassen. Hierzu sind Alternativen gefragt, welche keine besonderen Ansprüche an die Gegebenheiten erfordern.  Die Basisübungen können überall durchgeführt werden!

1.11 Qualität steht vor Quantität:

Wichtig ist, dass man im Bezug auf die Basisübungen auf die Qualität und auf die Kontinuität setzt. Nur auf diese Weise können die nächsten progressiven Schritte mit gutem Gewissen gemacht werden. Es nützt nichts wenn man 1000 Übungen durchführt und von diesen dann keine richtig ausgeführt wird!

 

 

 

Last Updated on Friday, 21 August 2009 08:51
 

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Robin Städler
Gründer & Geschäftsinhaber SYPOBA
®
Dipl. Spitzensporttrainer Swiss Olympic
Dipl. Sportlehrer


Ich wünsche Euch viel Freude am SYPOBA® Training